Nur wenige Tage, bevor es für die nächsten Wochen sommerbedingt wieder keine astronomische Dunkelheit geben wird (ein Fakt, für den ich den Sommer nicht besonders mag 😅), sollten die Nächte nochmal wolkenfrei werden. Da ich pro Nacht nur ca. 6h ausreichend Dunkelheit hatte, entschloss ich mich, alle drei Nächte für ein einziges Ziel zu verwenden, um möglichst viel Belichtungszeit zu sammeln: den Gamma-Cygni-Nebel im Schwan mit dem Stern Sadr im Zentrum (daher auch einfach als Sadr-Region bezeichnet).
Insgesamt, da durch Dithering und Meridian-Flip wertvolle Sekunden bzw. Minuten verloren gingen, kam ich auf 13 h Belichtungszeit. Ich hatte mir mehr Signal im Sauerstoffspektrum erhofft, hatte jedoch nicht so viel Glück, wie ich beim Processing bemerkt hatte. Dennoch war die Ausbeute meiner Meinung nach ganz gut.
